Warum wedelt ein Hund mit der Rute? Das Schwanzwedeln bei Hunden ist nicht immer so eindeutig wie man glaubt. Das größte Missverständnis zwischen Mensch und Hund ist das Wedeln eines Hundes mit dem Schwanz. Bereits im Kindesalter haben die meisten von uns gehört, das ein Hund der mit seiner Rute wedelt, automatisch lieb und freundlich ist. Jedoch davon auszugehen das ein Hund nichts tun wird, wenn er mit seinem Schwanz wedelt, kann gefährlich sein und bis hin zu einem Biss des Hundes führen.

Warum wedelt ein Hund mit der Rute?

Um einen Hund richtig einzuschätzen, sollte man die Körpersprache eines Hundes verstehen lernen und wissen, das ein Hund auch dann mit dem Schwanz wedelt, wenn er gestresst beziehungsweise aufgeregt ist. Dies kann eine positive oder negative Aufregung sein.

  • Wenn ein Hund mit seiner Rute unterhalb der Rückenlinie wedelt, schwingt meist der ganze Körper mit. Dies ist ein Anzeichen für eine typisch beschwichtigende und freudige Begrüßung.
  • Wenn die Rute eines Hundes gelassen hin und her schwingt, die Schnauze dabei leicht geöffnet ist und er dich mit einem sanften Ausdruck und großen Pupillen ansieht, ist der Hund entspannt und für jeden Spaß zu haben.
  • Sollte ein Hund seinen Schwanz einziehen, die Ohren flach nach hinten anlegen und in Kauerstellung gehen, dann hat er Angst und ist unterwürfig.
  • Ein Hund mit einer nach oben gerichteten Rute und einem freundlichen Blick möchte imponieren und auffallen. Eine übertrieben stolze Haltung die zum flirten eingenommen wird.
  • Beugt sich ein Hund mit dem Oberkörper nach unten und das Hinterteil mit einem wedelnden Schwanz nach oben, fordert er dich zum Spielen auf.
  • Sollte ein Hund eine starre Körperhaltung einnehmen, die Rute aufstellen und die Mundwinkel nach unten ziehen das man die Zähne sieht, steht er unter höchster Anspannung. Sollte er nun noch das Rückenfell aufstellen, ist höchste Vorsicht angesagt.

Tipp

Wenn du in eine Situation mit einem Hund gerätst, bei der du die Körpersprache eines Hundes nicht richtig einschätzen kannst, solltest du die sichere Variante wählen. Wenn du dir unsicher bist und kein Hundehalter in der Nähe ist, dann schaue dem Hund auf keinen Fall in Augen, drehe dich weg und lass ihn links liegen (nicht mit ihm reden, beschimpfen oder mit den Armen fuchteln). Sei in diesem Moment für den Hund die langweiligste Person auf diesem Planeten. Er sollte schnell das Interesse verlieren und von dir ablassen. Solltest du als Jogger, Fahrradfahrer, Skater oder auch Fußgänger öfters in eine Situation geraten, in der plötzlich ein fremder Hund vor dir steht, könnte dich dieser Beitrag (Kann ein Hund Angst riechen) interessieren.

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