Kann ein Hund Angst riechen? Diese Frage hat sich fast jeder Jogger schon mal gefragt. Man packt sich die Joggingschuhe ein, möchte etwas Sport machen und denkt im ersten Moment an nichts Schlimmes. Bis es zu dem Punkt kommt und in der Ferne einen Menschen mit Hund sieht. Wenn man nun einem Hund gegenüber etwas ängstlicher eingestellt ist, schießen einem als Jogger viele Fragen durch den Kopf. Wie wird der Hund reagieren? Hat der Hundehalter seinen Hund im Griff? Wird er den Hund rechtzeitig anleinen? Hat der Hund mich bereits wahr genommen? Leider sind sehr viele Hundehalter nicht in der Lage, eine gewisse Empathie für ihr Umfeld zu entwickeln. Gerade Postboten und Jogger werden immer wieder Opfer von Hundeattacken.

Kann ein Hund Angst riechen?

Da wir Menschen je nach Gefühlslage spezifische Duftstoffe produzieren, mit denen wir biochemisch mit anderen Lebensformen kommunizieren und diese auch im Schweiß vorhanden sind, gibt es für alle die Angst vor einem Hund haben, keine gute Nachricht. Denn ein Hund kann den Angstschweiß riechen.

Ob ein Hund nun beißt oder nicht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. In der Regel sind es nur stark verunsicherte oder zur Aggression erzogene Hunde, die sich bessere Chancen bei einem Kampf ausrechnen. Doch sind dies zum Glück Ausnahmen. Bei Hunden die eine normale, liebevolle und gute Grunderziehung genossen haben, braucht man sich keine Sorgen zu machen.

Ein Hund rennt auf mich zu, was tun?

Da man bei einem Hund durch das Weglaufen den Jagdtrieb aktiviert und ihn in gewissermaßen herausfordert, ist es wichtig trotz der Angst, die einem in den Knochen sitzt, ruhig stehenzubleiben. Schaue den Hund niemals direkt an und spreche ihn auch nicht an. Drehe dich seitlich weg von ihm.

So kannst du einem Hund durch deine Körpersprache sagen, das du keinen Ärger möchtest. Nach einiger Zeit sollte entweder der Hundehalter die Situation klären oder der Hund verliert das Interesse.

Was du bei einem Konflikt mit einem Hund niemals machen solltest

  • Spreche nicht mit dem Hund.
  • Schreie den Hund niemals an.
  • Erhebe nicht die Hände und mache keine hektischen Bewegungen.
  • Sei nicht aggressiv und strahle auch keine Aggressionen aus.
  • Vermeide Blickkontakt.
  • Laufe niemals vom Hundehalter weg (er ist der, der dir im Notfall als erstes helfen kann).

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